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OASYS

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OPEN ARCHITECTURE SYNTHESIS STUDIO

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EXs - Samplingbibliotheken

Zum Lieferumfang des OASYS gehören bereits zwei EXs-Bibliotheken ("Expansion Sample Libraries"), die eine äußerst umfangreiche Basis an neuen Wellenformen offerieren. Die Erweiterung EXs-1 liefert knackige Stereo-Schlagzeugklänge sowie noch mehr akustische und synthetische Sounds, die sich durch eine besondere Liebe zum Detail auszeichnen.

Die EXs-2 Concert Grand Sampleerweiterung ist ein besonders gelungenes Beispiel für die sprichwörtliche KORG Perfektion: Jeder Ton eines herausragenden Flügels wurde in vier Dynamikstufen, und natürlich in Stereo, gesampelt.

Der sich daraus ergebende Facettenreichtum wird um einen so genannten "Damper Layer" ergänzt, der bei Pedalspiel zum Einsatz kommt.

Das Ergebnis ist der wahrscheinlich beste und authentischste Klavier-/ Flügelklang in einem digitalen Synthesizer. Realismus pur!

EXf - Expansion-Effects Libraries

Dank des modularen Aufbaus, lässt sich der OASYS den gegebenen Trends innerhalb der musikalischen Entwicklung durch gezielte Erweiterungsmöglichkeiten den vorherrschenden Bedingungen nach Bedarf anpassen. So ist es auch möglich, die interne umfangreiche Effekt-Peripherie mit neuen Effekt-Algorithmen zu erweitern um neue Soundqualitäten zu erzielen.

Dank der Erweiterungsfähigkeit durch neue Effekte ist man mit dem OASYS immer up-to-date was die Produktion neuer Musiktrends betrifft sowie in der Studio-Umgebgung extrem flexibel, wo die Realisation der eigenen Vorstellungen oft Grenzen setzt.

EXi - Analog Synth AL-1

Aus der Reihe der serienmäßig intergrierten EXi Expansion-Instrumenten bietet OASYS mit dem "AL-1" einen virtuell-analogen Synthesizer der Sonderklasse, der mit einer Polyphonie von maximal 84 Stimmen aufwartet und bis zu 504 Oszillatoren - darunter zwei Sägezahntypen und Rauschgeneratoren - ansprechen kann.

Der "AL-1" ist nicht nur ausgesprochen vielseitig, sondern beruht zudem auf Oszillatoren mit extrem geringem Aliasing-Anteil, was ein sauberes und druckvolles Klangbild selbst in extremen Tonlagen garantiert.

Abgesehen davon: Der AL-1 ist Vintage pur und dennoch State-of-the Art.

Für die beiden Hauptoszillatoren stehen nämlich 8 flexible Wellenformen zur Verfügung, die man durch etliche Modulationsquellen extrem bearbeiten kann. 

Ebenfalls bahnbrechend ist das Wellenform-Morphing, ein Sub-Oszillator, der für wuchtige Bässe verantwortlich sein kann sowie ein stufenlos variabler Rauschgenerator, der neben weißem, rosa und rotem Rauschen noch viel mehr zu bieten hat.

Funktionen wie "Sync", FM, "Low-Boost" sowie diverse Ringmodulationsvarianten sind ebenso an Board wie auch die Möglichkeit Signale externer Audioquellen in Echtzeit zu bearbeiten.

Pro Oszillator stehen zwei resonanzfähige Multimode-Filter (Tiefpass, Hochpass, Bandpass, Bandblock [Notch] und High Pass) der obersten KORG Güteklasse zur Verfügung. Diese Filter lassen sich zudem seriell verschalten (12dB oder 24dB/Oktave).

KORGs neues MultiFilter-Konzept erlaubt außerdem Echtzeit-Überblendungen zwischen jeweils zwei der 21 verschiedenen Filtertypen – darunter sogar selbst erstellte Mischungen aus LPF, HPF, BPF, BR und dem unbearbeiteten Signal.

Die Magie eines analogen Synthesizers beruht nicht zuletzt auf dessen Modulationsmöglichkeiten.

In dieser Hinsicht ist der AL-1 bestens gerüstet. So gibt es z.B. fünf direkt ansprechende Hüllkurven mit "Retrigger"-Funktion und unterschiedlichen Timing-Kurven für die einzelnen Abschnitte. Pro Stimme stehen vier LFOs mit 18 verschiedenen Wellenformen zur Verfügung. Die LFOs lassen sich natürlich synchronisieren und mit extrem hoher Geschwindigkeit ansteuern. Die Phase und ein Versatz des Nulldurchgangs sind ebenso einstellbar. Auf der Timbre-Ebene steht dann noch ein weiterer LFO für den Feinschliff zur Verfügung.

Andere verfügbare Modulatoren sind z.B.: 52 alternative Modulationsquellen (AMS), zwei AMS "Mod-Mixer", zwei "Key Track"-Generatoren und ein Step-Sequenzer mit 32 Schritten pro Oszillator. Außer der Tonhöhe sendet ein Step-Sequenzer bei Bedarf für jeden der 32 Schritte einen festen Modulationswert, was auch die Erstellung komplexer rhythmischer Figuren erlaubt. Die "Smoothing"-Funktion sorgt auf Wunsch für fließende Übergänge zwischen den einzelnen Sequenzschritten.

Die Standardstruktur eines EXi-Programs bietet noch weitere Modulationsmöglichkeiten, darunter einen Step-Sequenzer für alle Timbres, zwei weitere Skalierungsgeneratoren ("Key Track") und die flexible Vektorhüllkurve.

EXi - Modeling Organ CX-3

Was wäre der OASYS ohne den unverwechselbaren Sound der legendären elektromagnetischen Tonewheel-Orgeln? Eine perfekte Orgel gehört wie viele andere "Brot- und Buttersounds" zur Grundausstattung einer perfekten Arbeitsmaschine, die der OASYS zweifelsfrei ist.

Die Klangerzeugung der CX-3, das wohl authentischste Modeling-Verfahren für die Emulation einer Tonewheel-Orgel, bildet den nächsten, serienmäßig integrierten Soundpfeiler des OASYS. Dieses Exi-Instrument beruht in der Basis auf KORGs "Hardware-Orgel" CX-3 und bietet zwei 9-chörige Zugriegelsätze sowie alle wichtigen Klangparameter, darunter "Leakage", "Key Click", justierbare Percussionen, Chorus/Vibrato sowie eine überaus gelungene Rotary-Speaker-Simulation.

Der beliebte EX-Modus des Hardware-Pendants steht in aufgewerteter Fassung zur Verfügung. Hier finden sich weitere Fußlagen (Obertöne) und Percussions-Stimmungen, um selbst neuartige Klangvarianten im Bereich des sonst klassischen Orgelsounds zu realisieren.

Bei Bedarf kann die Klangerzeugung auch im Split-Modus gespielt werden, um ein zweimanualiges Instrument – natürlich mit separat einstellbaren Zugriegeln – zu simulieren. Um die Orgel in Echtzeit zu registrieren, stehen die neun universellen Schieberegler des OASYS übrigens als perfekter Zugriegelsatz zur Verfügung. Zudem finden Sie logisch angeordnete Taster für den Vibrato-/Choruseffekt, die Percussion und alle anderen Funktionen der Orgel auf der Bedienoberfläche.

Der Basis-Sound ist also perfekt. Was wäre dieser Sound aber ohne den klassischen Rotary-Speaker Effekt? Auch diese Version der CX-3 bietet den charakteristischen Sound rotierender Lautsprecher und zwar mit unglaublichem Realismus.

Gerade in diesem Bereich sorgt KORGs legendäres Amp-Modeling sogar für eine Vielzahl an Möglichkeiten. Schließlich wird nicht nur die Rotation der Lautsprecher simuliert; die CX-3 erlaubt auch die stufenlose Beeinflussung der simulierten Mikrofonabnahme des Kabinetts, sowie detailreiche Einstellungen der Rotationsgeschwindigkeiten für "Slow", "Fast" und "STOP". Auch die "An"- und "Auslauf"-Zeiten der simulierten Lautsprecher-Rotation können individuell gestaltet werden. Für den "STOP"- Betrieb lässt sich sogar die endgültige Abstrahlrichtung der aus der Rotation kommenden Speaker festlegen, was gerade im Recording-Prozess eine wichtige Rolle spielt.

Ob Jazz-, Rock- oder Unterhaltungsmusik: das außergewöhnliche AMP-Modeling liefert immer den richtigen Sound. Jeder Grad der typischen Verzerrung, vom leichten Overdrive bis hin zum brutalen Distortion-Sound ist mit wenigen Schritten den individuellen Wünschen anzupassen.

Zu guter Letzt darf man nicht vergessen zu erwähnen, dass die "EXi-CX3" alle wichtigen Effekte wie die Rotary-Speaker-Simulation und den Vibrato-/Choruseffekt schon mit dem Orgelmodul liefert! Man muss also hier keine zusätzlichen Insert-Effekte verwenden, um den typischen Orgelsound zu erhalten!
EXi - STR-1 Plucked String (Physical Modeling)

Auch die Sektion des Physical Modelings kommt im Bereich der vielschichtigen Tonerzeugungen im OASYS nicht zu kurz. Gerade hier bieten sich den Anhängern von Natur- und Synthesizerklängen enorme Möglichkeiten.

Das mit dem Betriebssoftware-Update OS 1.1 neu erschienene Exi-Instrument "STR-1 Plucked String" funktioniert auf Basis der Physical Modeling Technologie und befasst sich mit allem was irgendwie mit Saitenschwingungen und deren Auslösung zu tun hat.

Ganz besonders aber und im Detail kümmert sich STR-1 auch um die Art und Weise, wie eine Saite zum Schwingen gebracht wird und welche physikalischen Gesetzmäßigkeiten während des Schwingungsvorgang vorherrschen. Eine Vielzahl von Parametern erlauben es nun diese Gesetzmäßigkeiten zu beeinflussen oder sie sogar aufzuheben. Ein sehr interessantes Feld, auf dem man sich hier bewegt!

In der Basis generiert "STR-1 Plucked String"-Klänge, die aus dem Bereich "gezupfte" und "angeschlagene" Saiten stammen, so z.B. außergewöhnliche und vielseitige Sounds aus den Genres der Akustik Gitarre, E-Gitarre, Bass, Harpsichord, Harfe, Glocken bis hin zu ethnischen Klängen und natürlich auch die Klänge, die in der realen Welt nicht existieren. Und das mit einem unglaublichen Maß an Ausdrucksmöglichkeiten.

Desweiteren lassen sich auch andere Komponenten der Tonerzeugung in den Physical Modeling Prozess miteinbinden. Ob man sich für PCM-Wellenformen entscheidet, oder aber eine externe Audioquelle verwendet, der Möglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.

Insgesamt stehen 128 Programme, 16 "Pluck"-Typen, Noise und die Möglichkeit zur Nutzung der On-Board ROM- oder RAM-Waveforms zur Verfügung. Ein schier unausschöpfliches Potenzial! Und das macht die Sache richtig interessant. Solche Möglichkeiten wären z.B. mit einer reinen PCM-Tonerzeugung nur mit enormen Aufwand einigermaßen gegeben.

Das neue EXi "STR-1 Plucked String" erweitert das unglaubliche Angebot an High-Quality- Sounds und Möglichkeiten im OASYS um die grenzenlosen Eigenschaften der Physical- Modeling-Tonerzeugung.

Alle vier EXi-Klangerzeuger können übrigens beliebig miteinander kombiniert werden, da die Verteilung der Polyphoniestimmen und Effekte jetzt nach einem dynamischen Prinzip erfolgt.

EXi-Programs können jeweils zwei Engines ansprechen, so dass man auch getrost zwei AL-1 (für megafette Sounds) oder zwei CX-3 (für neuartige Orgelklangfarben) gleichzeitig ansteuern kann. Oder man benutzt das STR-1 Modul in Verbindung mit dem Al-1 für sehr experimentelle Sounds. Und beim Andenken neuer Experimente, steht auch einer CX-3/STR-1-Kombination vom technologischen Standpunkt aus rein gar nichts im Wege!

Möglichkeiten pur! Dem Experimentieren sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil!

Programs

Die unterste spielbare Ebene des OASYS ist auch wie schon seit Zeiten des legendären M1 und aller Folge-Instrumente im KORG-Workstationbereich die "Program"-Ebene. Hier finden sich alle Klänge der verschiedenen Tonerzeugungen wieder, welche man während des Einsatzes des internen Sequenzers verwendet oder aber für den Aufbau von Combinations einsetzt.

Die Programs kann man zweifellos als das Herzstück der gesamten Tonerzeugung bezeichnen.

Jedes Program besitzt eine aufwändige Parameterstruktur und liefert alle notwendigen Komponenten um den Wunsch-Sound so zu gestalten, wie man ihn sich vorstellt. Je nach Tonerzeugungsprinzip (HD-1, AL-1, CX-3 oder STR-1) finden sich hier unterschiedliche, der Tonerzeugung entsprechende, Parametersektionen.

Wer selbst schon einmal Klänge designed hat, weiß, wie unschätzbar wichtig eine umfangreiche und praktikable Arbeitsumgebung während der Sound-Programmierung ist.

Der OASYS bietet all das, gepaart mit einer einfachen und übersichtlichen Bedienbarkeit. Dank des großen 10,4 Zoll großen Touch-View-Displays befinden sich alle Bedienstrukturen im direkten Zugriff.

Mit insgesamt 1.664 Programs liefert der OASYS genügend Speicherlokationen und bereits werksseitig vorgefertigte Sounds, so dass einem entspannten Produktionsstart nichts mehr im Wege steht. Alle Programs sind übrigens dank eines ausgeklügelten Kategorie-Systems schnell auffindbar und somit sofort einsatzbereit.

Combinations

Das Arbeitsprinzip der Combinations existiert bei KORG schon seit 20 Jahren – ebenfalls seit dem legendären M1. Dieses Combination-System wurde im Laufe der Zeit stetig erweitert und optimiert und erlaubt nun die Simultanverwendung von 16 Programs in beliebigen Split- und Layer-Kombinationen.

Außer der Tatsache, dass man damit noch reichhaltigere Klangstrukturen erzeugen kann, hat dieses System den Vorteil, dass die Combis nun von allen 16 MIDI-Kanälen eines Sequenzers (extern oder intern) bzw. einer computerbasierten DAW angesprochen werden können.

Woher die Programs stammen (HD-1, AL-1, CX-3 oder STR-1), ist erstmals unerheblich, so dass sich völlig neue und ungemein flexible Split-, Layer- und Switching-Möglichkeiten ergeben.

Zudem bietet der Combi-Modus des OASYS eine "Tone Adjust"-Funktion, mit der man bis zu 33 Parameter der Timbres in Echtzeit abwandeln und an das Klanggeschehen anpassen kann. Und das dann mal 16 (Klänge) – ohne die zugrunde liegenden Programs destruktiv zu ändern.

Und dank der 172-stimmigen Polyphonie kann man diese geballte Power des OASYS in vollen Zügen genießen. Alle Combinations sind auch wie die Programs dank eines ausgeklügelten Kategorie-Systems schnell auffindbar und somit sofort einsatzbereit.