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MUSIC WORKSTATION

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2014.06.05
SAGA
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64 MB an Samples im ROM

Unter den neuen Wellenformen finden sich ein in Stereo gesampelter Flügel, E-Pianos, Klassik- und Westerngitarren sowie Streicher zum Fingerschlecken. Dank mehrerer Dynamikstufen und der gekonnten Nutzung des Stereoschallfelds streicheln die Sounds das Ohr, kommen zur Sache und "schreien", wenn es die Atmosphäre verlangt. Das ganze jeweils mit voller "Breitseite".

Auch die Schlagzeugklänge können sich hören lassen, zumal die vorprogrammierten Pattern bereits alle angesagten Stilrichtungen bedienen. Nun zu den Fakten: Die TR Music Workstation enthält 470 hochwertige Multi- und 518 geradezu geniale Schlagzeug-Samples. Da sprudeln die musikalischen Ideen wie wild.

Programs und Combinations in Hülle und Fülle

Auch die TR kann sich mit Programs und Combinations der besten KORG-Programmierer aus aller Herren Länder brüsten. Hinzu kommt ein neu gesampeltes Klavier mit zwei anschlagsabhängigen Dynamikstufen für einen erweiterten Klangrealismus. Auch bei den E-Pianos, Chorstimmen, Gitarren, Streichern und Schlagzeuginstrumenten hat sich in Sachen Realismus eine Menge getan.

Selbstverständlich sind auch Synthesizer und Klangeffekte nachhaltig vertreten, die man für Dance-Musik braucht. Insgesamt stehen 512 Werks-Programs, 128 GM-kompatible Programs und 9 Drum Kits* zur Verfügung.

Bis zu acht dieser Programs lassen sich innerhalb einer Combination miteinander kombinieren (daher der Name). Combinations können "Layer" (d.h. Überlagerungen mehrerer Sounds) und/oder "Splits" (über separate Tastaturzonen spielbare Klänge) enthalten.

Wem das noch zu unspektakulär ist, der kann sich "Velocity Layer" programmieren, d.h. mehreren Anschlagsbereichen unterschiedliche Programs zuordnen. Wenn man dann noch die zahlreichen Spielhilfen einbezieht, ist in jeder gespielten Note "richtig Musik drin".

Intern stehen schließlich 512 Program-, 384 Combination- und 24 Drumkit-Speicher zur Verfügung, deren Inhalt man bei Bedarf sowohl zu einem Computer übertragen, als auch auf SD-Karte sichern kann.

* Das "Mapping" dieser 9 Drum-Programs entspricht dem "GM Level 2"-Format.

Umfassende Modulationsmöglichkeiten

Wir alle wissen, dass erst durch Bewegungen in der Klangfarbenstruktur Leben in die Musikbude kommt. Deswegen sind Modulationsfunktionen für jeden Synthesizer Pflicht. In dieser Hinsicht glänzt die TR mit 42 möglichen AMS-Quellen ("Alternate Modulation Sources" wie EGs (Hüllkurven), LFOs, Tastenskalierung (Key Track), Joystick und mehrere frei definierbare Regler und Pedale. So stehen Ihnen in Echtzeit eine Vielzahl expressiver Möglichkeiten zu Gebote.


Hochwertige Effekte

Wenn sie nicht so gut wäre, würde man die TR wohl als Abstauber abtun, borgt sie sich doch von den KORG-Recordern der D-Serie sowie den großen TRITONs 89 Effektalgorithmen. Diese können den beiden Master-Effekten und einem Stereo-Insert-Effekt zugeordnet werden. Hinzu kommen ein Master-EQ (3 Bänder, stereo) sowie eine ausgeklügelte Mixersektion, mit der man das Signal-Routing einstellen kann.

Selbstverständlich sind die Effekte für jeden Speicher (Program, Combination und Song) separat programmierbar und stehen daher als vollwertige Sound-Elemente zur Verfügung.

Wenn Sie sich außerdem für den Einbau einer EXB-SMPL-Platine entscheiden, haben Sie beim Sampeln Zugriff auf den Insert-Effekt und konservieren also sofort "amtliche" Sounds.

Sequenzer mit allem drum und dran

Der 16-Spur-Sequenzer des TR fasst nicht nur 200.000 Noten und bis zu 200 Songs, sondern bietet auch alles, was man für spritzige und musikalisch anspruchsvolle Produktionen braucht.

Über die "Cue List"-Funktion lassen sich fertige Songs bei Bedarf zu einem "Extended Mix" kombinieren (maximal 99) Schritte und – wenn das Ergebnis die Erwartungen erfüllt – als Song-Datei sichern.

Wenn Programmieren nicht zu Ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört, werden Sie sich bestimmt über den internen Fundus von 150 Schlagzeug-Pattern (Preset) und die 100 programmierbaren Pattern-Speicher freuen. Und gleich noch eine gute Nachricht: Dank "Loop"-Funktion für die Sequenzerspuren brauchen Sie jeden Lauf eines Parts nur ein Mal einzuspielen – er kann nämlich beliebig oft wiederholt werden.

Hatten Sie gerade eine zündende Idee? Dann wählen Sie schnell eine bereits vorbereitete Song-Schablone (16 Preset-, 16 User-"Templates"), um sie aufzunehmen.

Kam die Idee beim Spielen auf dem Instrument? Dann können Sie die aktuellen Program- oder Combination-Einstellungen per "Auto Song Setup" (natürlich mit Effekten und Arpeggiator-Einstellungen) zum Sequenzer "beamen" und Ihren Hit sofort verewigen. Ganz gleich, wie Sie vorgehen: Ihre Inspiration fällt nie mehr langwierigen Einstellungen zum Opfer.

Da man die Songs zudem im SMF-Format (Standard MIDI File 0 oder 1) auf SD-Karte sichern kann, verläuft auch der Austausch mit Anwendern anderer MIDI-Sequenzer problemlos.

Die TR Music Workstation enthält zwei polyphone Arpeggiatoren sowie die von KORG entwickelte RPPR-Funktion, über die man sein Spiel mit fertigen Phrasen würzen kann. Auch das "Spielen" mit diesen Funktionen kann selbstverständlich in Echtzeit aufgezeichnet werden.

Arpeggiator-Funktion

Wer schon einmal mit einem Arpeggiator von KORG gearbeitet hat, weiß, was man damit so alles anstellen kann. Im Program-Modus steht ein Arpeggiator zur Verfügung, im Combi- und Sequencer-Modus dagegen zwei. Deren Phrasen lassen sich natürlich auch mit dem internen Sequenzer aufzeichnen.

Die Möglichkeiten sind schier unerschöpflich. Es können jeweils zwei Arpeggien gleichzeitig (über separate Zonen) angesprochen werden oder man kann per Anschlagdynamik zwischen zwei unterschiedlichen Pattern hin- und herwechseln. Außer den fünf seit Synthi-Urzeiten verfügbaren Arpeggio-Mustern stehen 200 Speicher mit Daten für fertige Läufe und Schlagzeug-Grooves zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie sich Ihre Arpeggio-Läufe auch selbst programmieren und in einem der 216 intern verfügbaren Speicher sichern.

Die Arpeggien lassen sich mit dem MIDI-Takt synchronisieren und laufen demnach zum internen Sequenzer und den eventuell verwendeten BPM-basierten Effekten synchron.


RPPR-Funktion ("Realtime Pattern Play/Recording")

Mit der RPPR-Funktion können Sie Phrasen oder Pattern aufzeichnen, um diese danach einer Taste zuzuordnen, die man nur zu drücken braucht, um jene Phrase abzuspielen.

Theoretisch können Sie jeder einzelnen Taste ein anderes Pattern zuordnen (und unterschiedliche Pattern gleichzeitig ablaufen lassen). Sie können aber auch nur einen Teil der Klaviatur für die Auslösung solcher Pattern reservieren. Ab Werk stehen bereits 150 Schlagzeug-Pattern zur Verfügung. Pro Song können Sie jedoch noch 100 weitere programmieren.

Heißer Draht zum PC per USB

Über den rückseitigen USB-Port (Type B) lässt sich die TR mit Ihrem Computer vernetzen. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass man für MIDI-Anwendungen nur noch ein Kabel braucht. Selbstverständlich können auch SysEx- und andere Daten gesendet und empfangen werden, was für Archivierungszwecke und andere Produktionsanwendungen praktisch ist.

Datenverwaltung mit praktischen SD-Karten

Die TR Music Workstation ist mit einem SD-Port versehen und erlaubt daher eine schnelle und zuverlässige Speicherung aller verwendeten Datentypen.

Dank eines schnellen Datendurchsatzes geht die Datenverwaltung ausgesprochen zügig und flexibel über die Bühne. Es werden SD-Karten mit einer Kapazität von 16MB bis 1GB unterstützt. Bei Bedarf können Sie solche Karten auch in einen Leser stecken, der mit Ihrem Computer verbunden ist, um schnell Sounds nachzutanken bzw. zur Festplatte zu kopieren.

Hilfreiche Spielhilfen

Auch die TR Music Workstation bietet einen Joystick mit 4 Achsen, der bei entsprechender Programmierung weit mehr kann als Vibrato, Pitch Bend und WahWah. Zudem stehen vier definierbare Regler und zwei belegbare Taster zur Verfügung. Und wenn das immer noch nicht ausreicht, können Sie einen Fußtaster und ein Schwellpedal anschließen und damit noch mehr Abwechslung ins Spiel bringen.

Das kompakte und federleichte Schwergewicht

An einer TR wird sich niemand einen Bruch heben: Der 61-Taster wiegt gerade einmal 7,8kg, während der 76-Taster sich immerhin mit 9,2kg begnügt. Endlich kann man allzeit und überall sein vertrautes KORG-Instrument einsetzen.

Einfachste Bedienung

Die TR Music Workstation ist perfekt auf das "Musikgeschäft" abgestimmt. Das 240x64-Punkt-Display ist klar strukturiert und übersichtlich. Dank einer Kategoriefunktion findet man im Handumdrehen alle benötigten Sounds. Dieses Kategoriesystem steht übrigens nicht nur für Programs und Combinations sondern auch für PCM-Wellenformen und Effektalgorithmen zur Verfügung. Und wenn Sie ungefähr wissen, welchen Sound Sie brauchen, können Sie mit dem AUDITION-Taster eine kurze Phrase starten, um zu beurteilen, ob der Sound wirklich "passt".

Umfassendes Sampling ebenfalls möglich

Über eine optionale EXB-SMPL-Platine kann die TR mit einem vollwertigen Sampler nachgerüstet werden. Dann werden Mono- und Stereo-Samples im 48kHz-/16-Bit-Format unterstützt – natürlich mit allen angesagten Editierfunktionen wie "Time Slice", "Time Stretch/Compress", "Crossfade Loop" u.v.a.

Und da die EXB-SMPL-Platine auch eine SCSI-Schnittstelle enthält, kann man die Samples extern speichern und Sample-Bibliotheken auf CD-ROM ansprechen. So z.B. AIFF/WAV-Dateien sowie Samples und Programs für einen AKAI S1000/S3000. Außerdem wird natürlich das KORG-Format unterstützt. (Bei AKAI-Programmen werden die "Key Map"-Parameter als Multisamples geladen.)